CHILE UND ARGENTINIEN 2004

     

Plohberger Hans                   Martin Weinzirl   

11. Tag in Argentinien, 20. Dezember 2004

An der Atlantikküste bis Caleta Olivia   >>>nächsterTag Cerro Catedral

Schotterpiste oder Asfaltstraße? Das ist heute die Frage. Wir entscheiden uns für das Letztere: Die Route über die Nationalstraße 3 entlang der Atlantikküste.  120 Kilometer Schotter bleiben uns dennoch nicht erspart. Die chilenische Polizeistation zur Grenze nach Argentinien ist gleich am Ortsrand von Cerro Castillo. Nach der argentinischen Polizeistation haben wir Glück, dass wir an der Abzweigung der Straße Richtung Norden nicht vorbei fahren. Das entsprechende Schild, welches uns sagt, dass wir auf der Ruta 40 nicht in die verkehrte Richtung fahren, gibt es erst nach 10 Kilometern. Esperanza, Güer Aike, Piedra Buena, Puerto San Julián, Fity Roy, Caleta Olivia. Alles in allem gut 1000 Kilometer. Kurios finden wir die vielen mit einer Unmemge von mit Wasser gefüllten Plastikflaschen dekorierten Totengedenkstätten (Marterl) am Straßenrand. Und wieder der besorgte Blick auf die Tankanzeige. Nur ja nicht an einer Tankstelle vorbei fahren! Und noch etwas kommt heute hinzu. Der ununterbrochene starke Gegenwind. Er lässt den Benzinverbrauch um mehr als die Hälfte in die Höhe schnellen. Es ist, als würden wir gegen eine unsichtbare Wand fahren. Manchmal schaffen wir nicht einmal 70 Kilometer mit einem Viertel des Tankinhaltes. Zu essen gibt´s heute nur Sandwiches an den Tankstellen. In der Erdölstadt Caleta Olivia treffen wir um 10 Uhr abends ein und finden im dortigen Hotel Robert eine annehmbare Bleibe für die Nacht.

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1-Marterl an der Ruta 3  2-Marterl in Patagonien 3-Hans und Arvid am Atlantikstrand bei Caleta Olivia 4-Caleta Olivia, Denkmal der Erölarbeiter  5-Atlantikstrand bei Caleta Olivia

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Gästebuch

© Arvid Puschnig, Hosteria Outsider, Puerto Varas, Chile, San Bernardo 318, Tel. +56 65 232910